Ein Ort, an dem Theorie und Praxis der Bienenhaltung zusammenkommen.
Bienenhaltung lässt sich nur begrenzt aus Büchern erlernen. Der Umgang mit dem Rauch, das Gefühl beim Ziehen einer Wabe, das Erkennen von Weiselzellen im richtigen Moment: All das entsteht durch Wiederholung am realen Volk. Deshalb ist der Lehrbienenstand kein Ausflugsziel, sondern der zentrale Lernort des gesamten Kurses.
Der Standort liegt in Niederösterreich, umgeben von Streuobstwiesen und kleinstrukturierter Landwirtschaft. Diese Umgebung bietet den Bienenvölkern über die Saison ein abwechslungsreiches Trachtangebot und den Kursteilnehmenden gute Bedingungen, um jahreszeitliche Abläufe direkt zu beobachten.
Die Inhalte lehnen sich an die für Österreich geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen an, insbesondere an das Bienenseuchengesetz und das Österreichische Lebensmittelbuch.
Grundlage für die Themen Anzeigepflicht, Behandlungspflicht bei Varroa und Dokumentation von Maßnahmen am Bienenstand.
Regelt Qualitätsanforderungen, Kennzeichnung und Bezeichnung von Honig, der in Verkehr gebracht wird.
Erklärt, wie ein neuer Bienenstand bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt wird.
Vermittelt Vorgehensweisen, die auf die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der Völker Rücksicht nehmen.
Die Praxistermine werden von Personen begleitet, die seit vielen Jahren selbst Bienenvölker führen und regelmäßig mit landwirtschaftlichen Fachstellen sowie Imkervereinen in Österreich zusammenarbeiten. Der Fokus liegt darauf, komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, ohne fachliche Genauigkeit zu verlieren.
Fragen aus der Gruppe werden direkt am Volk beantwortet. Wo eine allgemeine Erklärung nicht ausreicht, wird auf weiterführende Fachliteratur und die zuständigen Ansprechstellen verwiesen.
Nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf, wir beantworten organisatorische und inhaltliche Fragen.
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